Sicherungskonzepte für Cargo- & Handelsunternehmen.

In der Warenwirtschaft wissen Sie genau, wie wichtig Termintreue und Qualität Ihre Partner und die Gesamtwirtschaft ist. Logisch, dass Sie eben dies auch von Ihren Versicherungen fordern. Gleich ob großes Logistik-Unternehmen, Großhandel oder kleiner Partikulierer – wir bieten allen Unternehmen einen exzellenten Service. Unsere Zusammenarbeit mit Versicherern erstreckt sich über lokale Assekuradeure bis auf internationale Versicherungsmärkte. Für die unterschiedlichsten Bereiche der Lieferantenketten entwickeln wir spezifische Versicherungskonzepte.

Gesetzlich vorgeschriebene Versicherungen

Versicherung
versichertes Risiko
Beispiel
P&I-Versicherung
Verkehrshaftungsversicherung

Speditionshaftungsversicherung
Kollisionsschäden

Beschädigung oder Verlust von Frachtgut (Fremdschaden)
KFZ-Flottenversicherung
KFZ-Haftpflicht


KFZ-Kasko
Geladenes Frachtgut oder fremdes KFZ wird bei Verkehrsunfall geschädigt

Schaden am eigenen KFZ

Zusätzlich empfohlene Versicherungen

Versicherung
versichertes Risiko
Beispiel
Technische Versicherungen
Transportversicherung
Transportschaden am Frachtgut (Restschaden aus Speditionsversicherung)
IT- & Cyberversicherung
Kostenersatz bei digitalen Schäden an Daten und Infrastruktur
IT-Angriffe und Datenverlust führen zu Betriebsunterbrechung oder Reputationsschaden
Betriebshaftpflichtversicherung
Kostenersatz bei Personenschäden und Sachschäden
Fremder oder eigener Mitarbeiter verunglückt bei der Be- oder Entladung von Zugmaschinen
Vermögensschadenhaftpflicht (auch: Berufshaftpflicht)
Kostenersatz bei Vermögensschäden
Kunde erleidet aufgrund Lieferverzugs einen finanziellen Schaden
D&O-Versicherung (auch: Managerhaftpflicht)
Kostenersatz bei Vermögensschäden durch Pflichtverletzung von Geschäftsführern und Bevollmächtigten
Die Gesellschafter fordern Schadensersatz aufgrund von Mehrkosten durch Mietfristbindung der Büroräume oder unvorteilhafter Investitionen
Inhaltsversicherung
Kostenersatz bei Schäden am Inventar
Feuer beschädigt das Lagerinventar oder Büroräume
Gebäudeversicherung
Absicherung der Immobilie
Feuerschäden, Rohrbrüche, Fahrzeuganprall
Firmenrechtsschutz
Einforderung eigener Schadensersatzforderungen

Steuerrecht
Eigener Lieferverzug aufgrund von Lieferausfällen Dritter

Bei Betriebsprüfungen, oder vom Finanzamt fehlerhaft festgelegten Steuervoraus- oder nachzahlungen

Zusätzlich empfohlene Versicherungen für Handelsunternehmen

Versicherung
versichertes Risiko
Beispiel
Produkthaftpflicht
Kostenersatz aus Produkthaftung


Kostenersatz aus Rückrufaktionen (Baustein)
Warenbeschaffenheit führt zu allergischer Reaktion beim Konsumenten

Kosten durch Rückruf von Waren für den die Beschaffenheit der produzierten Ware verantwortlich ist.
Warum braucht ihr Unternehmen eine Kreditversicherung?

Unter einer Kreditversicherung wird die Versicherung des Lieferantenkredits verstanden. Mit einer Kreditversicherung schützen Sie Ihr Unternehmen vor dem Ausfall von Forderungen. Das Wichtigste: Sie sorgen damit für sichere Zahlungsströme.

Ihre Kunden melden Insolvenz oder können über einen längeren Zeitraum nicht zahlen? Dann ersetzt die Kreditversicherung die Forderungsausfälle, die bei Ihnen für gelieferte Güter und erbrachte Dienstleistungen entstanden sind.

Kreditversicherung von Schlüsselkunden

Gerade Schlüsselkunden, sogenannte Key-Accounts, binden einen Großteil des Umsatzes Ihrer Firma. Ein Ausfall eines solchen Kunden kann die finanzielle Stabilität des ganzen Unternehmens gefährden.

Alles beginnt mit der Bonitätsprüfung des Kunden. Kreditwürdigkeit und finanzielle Stabilität werden durch den Versicherer überprüft. Das Versicherungssumme ist in diesem Falle als Kreditlimit zu verstehen. Das ist der Höchstbetrag, bis zu dem bei einer Nichtzahlung geleistet werden würden.

Ihr Geschäftsablauf bleibt der Gleiche, die Abwicklung wird von der Versicherung übernommen. „Business as Usual“ – Aber mit mehr Sicherheit.

Was gilt es für Betriebsunterbrechungen speziell in der Warenwirtschaft zu beachten?

Die sogenannte „kleine FBU“ die Sie im Rahmen der Inhaltsversicherung haben deckt Schäden analog der Versicherungssumme Ihres Inventars. Ist diese Summe aufgebraucht ist keine weitere Leistung zu erwarten.

Die „mittlere FBU“ hilft zwar umfassender – aber bei weitem nicht ausreichend. Denn es sind weiterhin nur Schäden versichert, die aus Feuer, Leitungswasser oder Sturm resultieren. Wenn auch zu einer frei wählbaren Versicherungssumme.

Gerade für Unternehmen aus der Warenwirtschaft sind die wahren Risiken oft anderswo zu finden. Beispielsweise stellt ein schadenbedingter Ausfall eines Lieferanten oder ein Ausfall Ihrer IT ein Kostenrisiko und auch das Risiko eines Reputationsverlusts dar. Diese Schäden lassen sich nur mithilfe einer individuellen Versicherungslösung absichern.

Welcher Beitrag ist angemessen für eine KFZ-Flottenversicherung? Auf welche Konditionen gilt es zu achten?

Viele Betriebe mit großem Fuhrpark sind sich hinsichtlich der Verhandlungen zu Ihren KFZ-Versicherungen gar nicht Ihrer Marktposition bewusst. Gerade bei KFZ-Flotten mit geringer Schadenquote wird auf dem freien Markt oft nur ein Bruchteil der bisherigen Versicherungsprämie seitens der Versicherer benötigt.

Denn viele denken, ein Wechsel des Versicherers brächte erheblichen Aufwand mit sich. Doch das Gegenteil ist der Fall: Je größer die Flotte, desto geringer der Initialaufwand für einen Wechsel. Sofern eine tabellarische Auflistung Ihrer Fahrzeuge besteht ist in den meisten Fällen ein Vergleich für Sie gänzlich frei von Aufwand.

Gerade hier ist es jedoch wichtig auf die tatsächliche Leistungsstärke der vielfältigen Deckungskonzepte zu achten. Besonderes Augenmerk gilt der Neuwertentschädigung und des Umfangs der Kaskoversicherung. Sind beispielsweise Leihfahrzeuge bei Totalschäden mitversichert? Und wie verhält es sich mit Sachverständigenkosten? Auch eine sogenannte All-Risk Deckung, Mobilitätsgarantien und Schmerzensgeld für verunglückte Mitarbeiter sind individuell wählbare Leistungsbausteine.

Unsere Spezialisten konfigurieren im Handumdrehen den passenden Versicherungsschutz für Sie. Und obendrein profitieren Sie vom deutschlandweiten Sachverständigennetzwerk unseres Partners der Berner GmbH.

Wie hilft eine IT- & Cyberversicherung?

Schäden durch Datendiebstahl, Hackerangriffe und Datenschutzverstöße gelten mittlerweile als ebenso große Gefahr wie das Brandrisiko. Laut Ergebnissen einer vom Virenscanner McAfee veranlassten Studie belaufen sich die Schäden auf jährlich 600 Milliarden USDollar. Das sind 0,8% des weltweiten BIP. Doch wer bei diesen Schadensummen denkt, dass betreffe nur Konzerne und Behörden: Absolut betrachtet sind kleine und mittlere Unternehmen das häufigste Ziel der Cyberangriffe.

Die größten Schäden resultieren aus den Reputationsverlusten der Unternehmen. Um diese Kosten so gering wie möglich zu halten, muss eine IT-& Cyberversicherung schnell und effektiv leisten. Wichtige Kriterien für die Auswahl dieser Versicherung sind folgende Leistungskriterien:

  • Veranlassung der Datenverfolgung & IT-Forensik sowie Erstattung der anfallenden Kosten
  • Sofortige Unterstützung bei der Behebung der Sicherheitslücke
  • Veranlassung oder Erstattung von PR-Maßnahmen zur Reduktion des öffentlichen Impacts
  • Kostenfreie Unterstützung durch spezialisierte IT- und Rechtsexperten

Die IT-& Cyberversicherung sichert sowohl die Haftungsrisiken wie auch die Eigenschäden ab. Das umfasst unter anderem auch Schäden durch Computerviren, DOS(Denial-of-Service)-Angriffen oder Datenmissbrauch durch Mitarbeiter.

Weshalb wird das Angebot einer Betriebsrente für die Mitarbeiter empfohlen?

Längst hat sich auf dem Arbeitsmarkt das Blatt gedreht. Gut qualifizierte Mitarbeiter finden im Nu einen gut bezahlten Anstellungsvertrag insbesondere in Großunternehmen. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen setzen dem eine persönliche und familiäre Atmosphäre entgegen. Doch auch die „harten Fakten“ müssen stimmen. Daher gewinnen flexible Arbeitszeitmodelle und Vergütungsmodelle gewinnen noch weiter an Bedeutung.

Mitarbeiterorientierte Betriebe bieten ihren Mitarbeitern bereits seit Jahren die Möglichkeit einer – oft bezuschussten – betrieblichen Altersvorsorge.

Die Betriebsrente bietet Mitarbeitern die Möglichkeit, kostengünstig direkt aus dem Bruttoeinkommen für das Alter vorzusorgen. Dabei wurde oft vernachlässigt, dass sich Arbeitgeber auch durch das Angebot einer betrieblichen Berufsunfähigkeitsversicherung im Sinne Ihrer Fürsorge bemerkenswert positiv hervortun können. Denn auch das existenzielle Risiko eines Einkommensverlusts bei dauerhafter Arbeitsunfähigkeit kann günstig im Rahmen einer Betriebsrente abgesichert werden.

Auch wenn bereits eine Betriebsrente im Betrieb installiert ist, empfiehlt es sich diese regelmäßig auf den Prüfstand zu stellen. Denn beispielsweise ist 2018 das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) mit für Arbeitgeber haftungsrelevanten

Neuerungen in Kraft getreten. Sind Arbeitgeberzuschüsse nicht klar als freiwillig deklariert, sollte eine nachträgliche Versorgungsordnung installiert werden. Denn sonst können beim Arbeitgeber bis zu 15% der Versicherungssumme als Nachzahlung juristisch eingefordert werden. Auch die Vorgaben für Auskünfte über Betriebsrentenansprüche (nach Paragraf 4a BetrAVG) verschärften sich. So müssen Unternehmen künftig jedem Mitarbeiter klar und vollständig aufzeigen, welche Möglichkeiten einer betrieblichen Altersvorsorge (bAV) bestehen oder wie hoch zum Beispiel die Rentenanwartschaft bei Austritt ausfällt. Geschieht dies nicht oder nicht vollständig, haftet der Chef für eine nicht ersparte Rente aufgrund Verstoßes gegen seine Informationspflichten.

Ist die CMR-Versicherung das gleiche wie die Frachtführerversicherung? Und wo sind die Grenzen zu einer Speditionsversicherung und der Transportversicherung? Was ist eine P&I-Versicherung?

Verkehrshaftungsversicherung für den Güterstraßenverkehr (Frachtführerversicherung & CMR)

Die Verkehrshaftung für Frachtführer wird oft mit der CMR-Versicherung gleichgesetzt. Dies ist irreführend, da die CMR (deutsch: „Internationale Konvention über Beförderungsverträge auf Straßen“) den europaweiten Frachtverkehr regelt. Als europäische Haftungsgrundlage ist es beim europaweiten Güterverkehr Pflicht, CMR- konformen Versicherungsschutz zu unterhalten und bei Bedarf nachzuweisen. Dies gilt insofern der Güterverkehr mit Kraftfahrzeugen mit zulässigem Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen erledigt wird.

Die CMR ist bei Frachtführerversicherungen als separater Baustein versicherbar. Gegenstand der Frachtführerversicherung im Allgemeinen ist die gesetzliche – und vertragliche – Haftung des Frachtführers aus Verträgen über die entgeltliche Beförderung von fremden Gütern mit KFZ des eigenen Betriebes.

Speditionsversicherung (Logistikpolice, Güterschadenversicherung)

Die Speditionsversicherung ist eine Sonderart der Frachtführerversicherung. Sie deckt die Haftung aus Verkehrsverträgen aller Auftragsarten und aller Verrichtungsarten eines Spediteurs ab. Ganz gleich ob die Aufträge Speditions-, Fracht- oder sonstige Speditionsgewerbe betreffen.

Bei der Konfiguration ist auf besondere Feinheiten zu achten. Dies betrifft insbesondere die Güterarten, den Geltungsbereich und die damit verbundenen gesetzlichen und vertraglichen Obliegenheiten bzw. Sicherheitsvorkehrungen.

Die Mindestkonditionen für die Speditionsversicherung sind in den Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen (ADSp) geregelt.

Transportversicherung

Die Warentransportversicherung der Basler schützt Waren und Güter auf Transportwegen beispielsweise gegen Verkehrsunfälle und Diebstahl. Die Transportversicherung ist meist in Speditionsversicherungen inbegriffen und deckt den Differenzbetrag zwischen der Versicherung gemäß ADSp und dem tatsächlich entstandenen Schaden ab.

Verkehrshaftungsversicherung für die Seeschifffahrt (P&I)

Mit der P&I-Versicherung (Protection & Imdenity oder deutsch: „Schutz und Entschädigung“) werden Schiffe gegen Risiken der Seeschifffahrt, die nicht unter den Regeln der Lloyd's Policy und deren Institute Cargo Clauses (ICC) gedeckt sind, versichert. Die Versicherung ist in zwei Bereiche geteilt, Schutz (Protection) und Entschädigung (Indemnity).

Die Deckungsbereiche umfassen unter anderem Ladungsbeschädigungen, -verluste, Geldstrafen aus Zollvergehen, verursachte Schäden an anderen Schiffen und dem eigenen Schiff.

Kunden mit Bedarf einer P&I-Versicherung vermitteln wir in diesem Belang an ein aufs Seerecht spezialisiertes Partnerunternehmen.

Welches Risiko versichert eine Vertrauensschadenversicherung?

Vertrauensschäden sind Schäden am eigenen Unternehmensvermögen, die Ihrem Unternehmen durch unerlaubte Handlungen von Mitarbeitern und sonstigen Vertrauenspersonen zugefügt werden. Im Versicherungsjargon spricht man von Vermögenseigenschäden. Mögliche Schadenursachen sind z.B.

  • Unterschlagung
  • Betrug
  • Diebstahl
  • Veruntreuung
  • Sachbeschädigung oder Sabotage

Laut der KRIPO gab es in Deutschland bereits 2006 mehr als eine Million Schadensfällen mit einer Gesamtschadenssumme von 4 Milliarden Euro. Aktuellere Zahlen sind bislang nicht validiert, es ist jedoch anzunehmen, dass die Schadensumme seitdem weiter angestiegen ist.

Häufige Schadenursache ist beispielsweise die Begleichung von falschen Rechnungen durch Mitarbeiter und Angehörige. Auch der Zugriff auf sonstige Bankgeschäfte durch Vertrauenspersonen stellt eine mögliche Schadenursache dar. Weiterhin werden Unternehmen regelmäßig Opfer von Sabotageaktionen oder Datenlöschungen durch frustrierte oder gekündigte Mitarbeiter.

Die Vertrauensschadenversicherung gleicht diese Schäden durch Entschädigungsleistungen aus. Auch bei Datenmanipulation oder -löschungen können entsprechende Spezialisten vermittelt werden.

Für Handels- und Logistikunternehmen werden eine Vielfalt an Produkten geboten. Je Produkt sind die Tarife wiederum voller Besonderheiten. Klar, dass Ihr Versicherungsmakler genau so selbstverständlich mit der Hinzunahme von Subunternehmern bei grenzüberschreitenden Frachttransporten umgehen muss wie mit der Hausratversicherung des Geschäftsführers.

Mal ist es die Beschädigung der eingelagerten Ware mit einem Gabelstapler, mal die Falschbeladung und der versehentliche Transport nach Hamburg, obwohl der Zielort Leipzig heißt. Murphy’s Law besagt: Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen. Und je nach Sachverhalt muss die Ware dann repariert, ersetzt oder auf den richtigen Weg gebracht werden. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden erhalten Sie von uns in erster Linie Allgefahren-Deckungen für Ihre Vermögenswerte.

Ihre Haftung wiederum ist durch vertragliche und gesetzliche Bestimmungen zwar eingeschränkt, empfindliche Schadenersatzforderungen sind dadurch aber nicht ausgeschlossen. Gegen Ansprüche Dritter sichern wir Sie mit unseren erprobten Verkehrshaftungsversicherungskonzepten passgenau und wirksam ab.